Sonderverein der Elsterkröpferzüchter

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Im vorigen Jahrhundert war die Trennung zwischen Verkehrtflügel- und Elsterkröpfer nicht so scharf wie heute. So schrieb Baldamus (1878), daß es neben dem Verkehrtflügel - oder  Elsterkröpfer (belatscht) noch Elsterkröpfer ohne Platte und Fußbefiederung  gab .1907 wurde vom Club deutscher Verkehrtflügel-  und Elsterkröpferzüchter ein Standard erarbeitet, in dem sowohl weißer als auch farbiger Rücken bei den Tieren zugelassen waren.  Vor 1907 gab es sieben Farbenschläge, u. a. blaugeschuppt und silberfahl. 1923 wurde eine neue Musterbeschreibung für die glattköpfigen Elsterkröpfer erarbeitet. Diese forderte durchgefärbten Rücken. Rein weißen Kopf und ließ nur vier Farbenschläge (schwarz, blau, rot, gelb) zu. In den 70er Jahren wurde in der ehemalige DDR der rotfahle Farbenschlag erzüchtet und mit der Vereinigung übernommen.  Heute sind fünf Farbe anerkannt. Durch Einkreuzungen verschiedener Fremdrassen wie Französische und Englische Kröpfer in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts erhielt der Elsterkröpfer seine heutige schlanke, elegante und hochgestellte Figur mit aufrechter Haltungd und dem birnenförmigen Blaswerk. Dank  der neuen Zuchtrichtlinie wurde der Elsterkröpfer zunehmend attraktiver.


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