Sonderverein der Elsterkröpferzüchter

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Info zur JHV 2016 in Hörselberg. Die Zimmer im Tagungshotel " Schloßhotel - Hainch " müssen bis 15.05. unter Tel. 036254 85090 gebucht werden


 

 

JHV

 

Sonderverein der Elsterkröpferzüchter

in Deutschland 1907

 

Vorsitzender: Egon Dopmann - Wunstorfer Str. 108 - 31535 Neustadt

Fon: 05032 - 56 02  -  Fax: 05032 - 91 84 06

e-mail: egondopmann@t-online.de

 

 

 

Einladung       zur Jahreshauptversammlung

 

Werter Zuchtfreund, liebe Züchterfrau!

 

Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung findet wieder als Sommertagung am

 

Sonntag, dem 19. Juni 2016, 10.00 Uhr,

im „Schloßhotel am Hainich“, Hauptstr. 98, 99820 Hörselberg, Ot. Behringen,

statt.

Hierzu sind Sie herzlich eingeladen!!

 

TAGESORDNUNG:

1.                  Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit

2.                  Ehrungen

3.                  Verlesen des Protokolls der JHV 2015

4.                  Jahresberichte:  Vorsitzender, Zuchtwart

5.                  Bericht von der JHV des VDT

6.                  Öffentlichkeitsarbeit in den Gruppen und im Hauptverein

7.                  Kassenbericht

8.                  Kassenprüfungsbericht     -           Entlastung des Vorstandes

9.                  Haushaltsvoranschlag 2016         

10.              Eingänge  --  Anträge

11.              SV-Journal 2017   -           Beschlussfassung neue Radaktion

12.              Hauptsonderschau 2016 in Triptis            -           Heinz Hopfer

13.              Sonderschauen 2017 und SR

14.              Hauptsonderschau 2019  --  Gruppe Nord-West!?

15.              Sommertagung 2017  --  Beratung und Beschlussfassung

16.              Anregungen, Wünsche, Verschiedenes

 

Anträge zur Tagesordnung sind bis zum 05.06.16 schriftlich an den Vorsitzenden zu richten.

 

Für alle Vorstandsmitglieder und Gruppenvorsitzenden beginnt die Sommertagung bereits am 18.06.2016 um 14.00 Uhr mit der Vorstandssitzung im Tagungslokal, anschließend die Sitzung der „AG Öffentlichkeitsarbeit“.

Danach sind alle Mitglieder herzlich mit Begleitung zum Züchterball eingeladen.

Zimmerbestellungen unter dem Stichwort „Elsterkröpfertagung“ im Tagungshotel,

Tel.: 036254 85090, email: info@schlosshotel-am-hainich.de,  bis spätestens 15.05.2016.

 

In der Hoffnung, viele Zuchtfreunde in Behringen begrüßen zu können, wünsche ich eine unfallfreie Anfahrt und verbleibe

 

mit freundlichen Züchtergrüßen

      


Liebe Mitglieder im SV,

 

diese Woche bekam der SV einen offenen Brief des VDT-Vorstandes, der an alle Mitgliedsvereine geschickt wurde. Darin wird Stellung bezogen zu den gegen den VDT-Vorsitzenden Harald Köhnemann in der Geflügel-Zeitung unter der Rubrik „Leserbriefe“ vorgebrachten Vorwürfen.

Ich möchte diesen offenen Brief gern auf diesem Wege allen unseren Mitgliedern zugänglich machen, damit sich jeder ein Bild von der Situation machen kann.

Unseren Mitgliedern möchte ich aber folgenden Information nicht vorenthalten: Bei der JHV des VDT wurde von mir bezüglich der Beitragserhöhung ein Antrag auf geheime Abstimmung gestellt, dem seitens des Versammlungsleiters Harald Köhnemann nicht nachgekommen wurde. Da nützt es auch nichts, wenn im Protokoll der JHV geschrieben steht, dass sich die Versammlung „sofort und energisch“ dagegen ausgesprochen hat. Bei der folgenden offenen Abstimmung wurden nicht alle Stimmen, sondern lediglich die Gegenstimmen (44) ausgezählt.

Über die Gestaltung und Wortwahl des Briefes darf sich jeder seine eigenen Gedanken machen, auch darüber, wie man im VDT mit Zuchtfreunden und Mitgliedern umgeht, die anderer Meinung sind.

 


Offener Brief des VDT-Vorstands an die Vereinsvorsitzenden und Mitglieder Betrifft:
In einem Printmedium veröffentlichte individuelle Lesermeinungen  zur VDT-JHV 2015


Sehr geehrte Vereinsvorsitzende,
verehrte Mitglieder unserer VDT-Gemeinschaft,

zur Veröffentlichung von individuellen Leserbriefen in einer Fachpresse, deren inhaltliche Tendenz offenbar bewusst eine Herabwürdigung unserer Verbandsarbeit darstellt, vertreten wir eine absolut andere Auffassung. Inhaltlich wurden Abläufe und Ergebnisse unsere JHV vom Dezember 2015 in Leipzig in einer Form auf den Kopf gestellt, die einer Richtigstellung durch diesen offenen Brief erfährt.

Ausgangspunkt der Meinungsäußerungen war der Antrag des VDT-Vorstandes, den Jahresbeitrag pro Mitglied um einen Euro auf 3 € anzuheben, um dadurch die gestiegenen Kosten unserer Verbandszeitschrift aufzufangen. Zu diesem Thema lag ein individueller Antrag des SV der Elsterkröpfer-Züchter von 1907 vor, der die Einstellung unseres selbstbestimmten Verbandsjournals Die Rassetaube und alternativ dazu dem VDT etwa 3 bis 4 Seiten in der Geflügelzeitung als Beilage beinhaltete.
Nach eingehender Diskussion wurde der Antrag des VDT-Vorstandes zur Anhebung des Mitgliedsbeitrages mit großer Mehrheit, einer Enthaltung und 44 Gegenstimmen, angenommen. Bitte lesen Sie dazu das von unserem 1. Schriftführer gefertigte Protokoll, veröffentlicht in der Ausgabe 1/2016 unserer Verbandszeitschrift, das inhaltlich sehr exakt den tatsächlichen Ablauf der JHV wiedergibt.


In der Geflügel Zeitung, Ausgabe 1/2016, wird auf Seite 10 durch den Redakteur über unsere Versammlung berichtet. Unterschwellig wird dabei dargestellt, dass die Versammlung zum Ende hin nicht mehr beschlussfähig gewesen sei, da einige Teilnehmer den Saal verlassen hatten. Darüber hinaus wird die Behauptung aufgestellt, es habe keine exakte Zählung der Ja- und Nein-Stimmen sowie der Enthaltungen gegeben. Damit ist nach unserer Auffassung der Pfad einer neutralen Berichterstattung verlassen worden und subjektive Aspekte ließen dem Leser glaubhaft machen, es habe eine unkorrekte Abstimmung gegeben.

Richtig ist, dass auf das Zählen der Ja-Stimmen durch den Versammlungsleiter aus Zeitgründen wegen der sichtbar überdeutlichen Mehrheit verzichtet wurde. Summiert wurden die eine Enthaltungen sowie die 44 Gegenstimmen durch die von der Versammlung gewählten Stimmenzähler. Vor Beginn der JHV wurden 238 Stimmen ausgegeben. Selbst wenn einige Delegierte den Saal verlassen haben, so ist das gemäß Satzung mit dem §12/5,   … entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden.  Rechtlich abgesichert.


Realitätsferne kommt im Leserbrief auf Seite 22 der Geflügelzeitung Nr. 1/2016 unter der Überschrift „Der VDT und sein Diktator“ auf. Hier stellt sich die Frage, ob die Veröffentlichung bewusst gewollt war, denn in der Redaktion wusste man, dass Aussagen inhaltlich fragwürdig waren und in der Form in einer Fachzeitung, die bisher seriös berichtet hat, in vergleichbarer Form nie erschienen wären. Jedem Leser müsste doch klar werden, dass wie der Schreiber behauptet, wenn 44 gezählte Nein-Stimmen „die große Mehrheit^“ waren, der Saal dann eigentlich hätte fast leer sein müssen.

In der Ausgabe der GZ 3/2016 kommt der zitierte Leserbrief-Schreiber bereits wieder zu Wort. In seinen inhaltlichen Darlegungen vergleicht er die Geflügelzeitung mit unserem Verbandsjournal und „belächelt“ dabei u.a. ältere Züchter, die auf die Verbandszeitschrift mangels anderer Publikationen vielleicht angewiesen sind. Auch das verdeutlicht die Gedanken des Schreibers. 
Das Gegenteil ist jedoch die Motivation des VDT-Vorstandes. Wir versorgen über den Briefkasten jedes Mitglied und jeden Züchter unseres Fachverbandes und nicht allein eine „privilegierte“ Gruppe, die es sich ganz gleich aus welchem Grund immer leisten kann. Mehr zufällig dürfte der Schreiber einen letzten Satz vergessen haben, der zu seiner Betrachtung gehören müsste. Wer nämlich die Informationen über die kommerziell vertriebene Fachzeitung haben möchte, muss dafür 75 € im Jahr bezahlen. Beim VDT sind diese Informationen in 3 € Jahresbeitrag frei Haus enthalten.
In der Ausgabe 4/2016 der Geflügelzeitung wird es noch krasser. Eine Person ruft wegen angeblich unhaltbarer Zustände den BDRG zur Hilfe. Gut, er weiß es eben nicht besser, war auch nicht in der JHV und nutzt die Gelegenheit, um einmal in die Zeitung zu kommen.
 

Im zweiten Leserbrief, der von einem ehemaligen LV-Vorsitzenden kam, schreibt dieser, dass er sich auskennt. Nur, er ist nicht einmal Mitglied unseres Verbandes und war auch nicht auf der JHV! Er sucht sich ihm genehme Formulierungen aus den Leserbriefen und urteilt dann „kompetent“. Hobby-Juristen in Ehren, aber dann bitte mit belastbarem Fachwissen. Besagte Person fordert sogar die Mitgliedsvereine auf, sich gegen die auf der JHV gefassten Beschlüsse und damit gegen die Satzung zu stellen. Das ist ein teilöffentlicher Aufruf eines Nichtmitgliedes des VDT, einen Satzungsverstoß zu begehen, was wir als verbandsschädigendes Verhalten einstufen, evtl. ein künftiger Vorgang fürs Ehrengericht! 

Abschließend bitten wir unsere mittelbaren und unmittelbaren Verbandsmitglieder nochmals herzlich darum, sich das Versammlungs-Protokoll in Ruhe sachlich an zu schauen und den gefassten Beschlüssen zu folgen, ganz im Sinne und zur Förderung unserer gemeinsamen Sache. 

Der letzte Satz gehört unserem 1. Vorsitzenden, dem Versammlungsleiter der JHV. Die in den Leserbriefen vorgetragenen Vorwürfe gegen ihn sind ausnahmslos unbegründet und haltlos, teils gar peinlich für die Verfasser. Zur gegebenen Zeit wird er sich in geeigneter Weise dazu noch äußern. 

Für den VDT-Vorstand:
Harald Köhnemann, Götz Ziaja, Marco Schneider, Martin Zerna, Burkhard Itzerodt, Marina Körber, Reiner Wolf, Volker Schult, Daniel Cailliez
 

 Unna, den 27. Februar 2016


                                                                              

 

    52. Hauptsonderschau der Elsterkröpferzüchter Deutschlands in Möckern          

                                                  am 21.und 22. 11.2015

 

Die Möckeraner Kleintierschau wurde vom KTZV Möckern insgesamt mit 814 gestellten Tieren ausgerichtet. Der Ortsschau  angeschlossen war die 52. Hauptsonderschau der Elsterkröpferzüchter  Deutschlands.

Die Ausstellungsbedingungen konnten dem Anspruch einer bundesdeutschen Schau entsprechen. Einreihiger Aufbau, 1,10 m Höhe der Käfige, breite gut begehbare Gänge, gute Lichtverhältnisse sowie ansprechende Ausschmückung des Saales sind hervorzuheben.

Die kulturelle Umrahmung unseres „Familienfestes“ wurde von den Züchtern und insbesondere von den Züchterfrauen gut angenommen. Dazu sind die Besichtigung des historischen Stadtkernes der Stadt Tangermünde und des Klosters in Jerichow, sowie der Züchterabend mit seinem Programm zu nennen. Auch unser traditionelles Abendessen am Bewertungstag der Tiere, diesmal wieder mit leckeren Wiesenhofprodukten, wurde von allen Beteiligten angenommen.

609 Elsterkröpfer wurden von den Züchtern aus ganz Deutschland gemeldet. Ein Meldeergebnis, dass um ca. 100 Nummern über dem Vorjahresergebnis lag.

Dieses Ergebnis unterteilt sich in 168 Elsterkröpfer in schwarz, 132 Elsterkröpfer in blau,156 Elsterkröpfer in rot, 121 Elsterkröpfer in gelb und 30 Elsterkröpfer in rotfahl. Erstmalig wurden vom Züchter Ferdinand Schmitt 2 Elsterkröpfer in der Farbe dun gezeigt, die insbesondere figürlich gefallen konnten.

Was die 4 Hauptfarbenschläge betrifft konnte eine größere Ausgeglichenheit nicht nur in der Anzahl der Tiere, sondern auch in der Qualität verzeichnet werden. Ausdruck dafür sind 17 mal vorzüglich und 31mal hervorragend. Bei den „Rotfahlen“  muß leider, was das Meldeergebnis betrifft, Stagnation registriert werden.

Die Champion Tiere stellten bei 1,0 Manfred Klix auf blau und bei 0,1 Josef Hintermeier auf gelb.

Der Leistungspreis wurde in diesem Jahr mit einer  außergewöhnlich hohen Punktzahl von   Josef Hintermeier aus Bayern errungen, der mit 578 Punkten ein Spitzenergebnis erreichte. In die Wertung gelangte   4 x vorzüglich und 2 x sehr gut.

Den 2. Leistungspreis gewann die Zuchtgemeinschaft Egon & Hans Dieter Lieb auf schwarz mit ebenfalls  578 Punkten. Hier gelangten 3x vorzüglich, 2x hervorragend und 1x sehr gut in die Wertung.

Die Zuchtpreise errangen auf schwarz mit  379 Punkten Günther Donner, auf blau Max Sigl mit 384 Punkten, auf rot mit 384 Punkten Joachim Rühling, auf gelb mit 383 Punkten Ludwig Gehwolf und auf rotfahl mit 380 Punkten Egon Dopmann.

Der Kleintierzuchtverein Möckern möchte sich auf diesem Wege nochmals für das Vertrauen, diese Schau ausrichten zu dürfen, recht herzlich bedanken. Wir wünschen allen Züchtern der schönen Rasse Elsterkröpfer für das Neue Jahr gute Gesundheit und beste Zuchterfolge.

i. A.

Joachim Rühling

Ausstellungsleiter


Im vorigen Jahrhundert war die Trennung zwischen Verkehrtflügel- und Elsterkröpfer nicht so scharf wie heute. So schrieb Baldamus (1878), daß es neben dem Verkehrtflügel - oder  Elsterkröpfer (belatscht) noch Elsterkröpfer ohne Platte und Fußbefiederung  gab .1907 wurde vom Club deutscher Verkehrtflügel-  und Elsterkröpferzüchter ein Standard erarbeitet, in dem sowohl weißer als auch farbiger Rücken bei den Tieren zugelassen waren.  Vor 1907 gab es sieben Farbenschläge, u. a. blaugeschuppt und silberfahl. 1923 wurde eine neue Musterbeschreibung für die glattköpfigen Elsterkröpfer erarbeitet. Diese forderte durchgefärbten Rücken. Rein weißen Kopf und ließ nur vier Farbenschläge (schwarz, blau, rot, gelb) zu. In den 70er Jahren wurde in der ehemalige DDR der rotfahle Farbenschlag erzüchtet und mit der Vereinigung übernommen.  Heute sind fünf Farbe anerkannt. Durch Einkreuzungen verschiedener Fremdrassen wie Französische und Englische Kröpfer in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts erhielt der Elsterkröpfer seine heutige schlanke, elegante und hochgestellte Figur mit aufrechter Haltungd und dem birnenförmigen Blaswerk. Dank  der neuen Zuchtrichtlinie wurde der Elsterkröpfer zunehmend attraktiver.


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